About
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Was sich verändert hat, ist die Form.
Der Blick ist geblieben.
LEVILE trägt einen Blick weiter, der meine Arbeit seit vielen Jahren prägt.
Auf Menschen. Auf das Vertraute. Auf das, was wir für selbstverständlich halten, bis wir genauer hinsehen.
Bevor daraus LEVILE wurde.
Internationale Kunstausstellungen · eigene Galerie in Graz · 3.000 m² Garten · TV · 100+ Podcastfolgen · Autorin
Vor über zwei Jahrzehnten begann ich zu malen. Es folgten Ausstellungen im In- und Ausland, darunter New York und England. In dieser Zeit eröffnete ich eine eigene Galerie in Graz. Später wurde ein fast 3.000 m² großer Garten zu meinem nächsten Ausdrucksmittel. Er wurde im Fernsehen porträtiert und führte mich immer tiefer zu Natur, Wahrnehmung und der Frage, wie wir Menschen eigentlich leben.
Mit Wolkenlos – der Podcast für Träumer verlagerte sich meine Arbeit zunehmend ins Wort. Mehr als 100 Folgen entstanden.
Schließlich wurde aus einer Lenzrose Solène. Aus Solène wurde der Roman Ich war Blume, wurde Frau. Und aus der Beschäftigung mit dem Menschen entstanden später ICH TRAGE UNS, SEEKers und die Gedankenwelt von LEVILE.
Die Medien wechselten.
Die Beschäftigung dahinter blieb erstaunlich ähnlich.
Die Gründerin Gaby Muhr
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LEVILE entstand nicht aus einer Marketingidee. LEVILE entstand aus einem inneren Druck heraus, die Essenz der Dinge freizulegen.
Die Gründerin Gaby Muhr bewegt sich seit Jahren zwischen Kunst, Stille, Reduktion und Körperlichkeit. Bereits in ihren frühen Arbeiten zeigte sich eine konsequente Suche nach dem Wesentlichen: Farbe verschwand, Räume wurden leerer, Worte weniger. Nicht aus Minimalismus als Stilmittel, sondern aus dem Wunsch heraus, Bedeutung sichtbar zu machen.
Was heute unter LEVILE sichtbar wird, ist keine klassische Luxusmarke. Es ist ein stilles Universum, das sich über Atmosphäre, Präsenz und Empfindung definiert. Schmuck, Buch, Bildwelt und Raum folgen dabei derselben inneren Bewegung: weniger erklären, mehr spüren.
Im Zentrum steht nicht Perfektion, sondern Wahrhaftigkeit.
Gaby Muhr arbeitet mit Spannung. Zwischen Schönheit und Schwere. Zwischen Luxus und Verletzlichkeit. Zwischen Kontrolle und Hingabe. Ihre Bildsprache wirkt gleichzeitig reduziert und intensiv, still und provozierend. Die Werke erzählen nicht linear – sie öffnen Räume für Projektion.
Mit dem Buch „Ich war Blume, wurde Frau“ verdichtete Muhr diese Themen erstmals literarisch. Die Geschichte wirkt weniger wie ein klassischer Roman als wie ein atmosphärischer Bewusstseinsraum. Auch hier geht es nicht darum, Antworten zu liefern, sondern Empfindungen freizulegen.
LEVILE entzieht sich bewusst der Schnelllebigkeit digitaler Ästhetik. Die Arbeiten funktionieren nicht über Lautstärke oder Erklärung. Sie verlangen Langsamkeit. Wiederholung. Aufmerksamkeit. Gerade dadurch erzeugen sie eine ungewöhnliche Form von Intensität.
Was LEVILE besonders macht, ist vielleicht genau dieser Widerspruch: Die Welt wirkt hochästhetisch und gleichzeitig roh. Luxuriös und verletzlich. Kontrolliert und unberechenbar.
In einer Zeit permanenter Reizüberflutung arbeitet Gaby Muhr nicht mit mehr Information, sondern mit Verdichtung. Nicht mit Überzeugung, sondern mit Atmosphäre.
LEVILE ist deshalb weniger eine Marke als eine Einladung:
zur Wahrnehmung.
Zur Stille.
Zum Wieder-Spüren der eigenen inneren Räume.
